Kanalsanierung :  Forum
 
Korrektur des letzten Schreibens
geschrieben von: KIRA (IP-Adresse bekannt)
Datum: 21. April 2009 16:45

Sehr geehrter Herr Jansen
Danke für Ihre schnelle Antwort. Offensichtlich habe ich versäumt zu erwähnen, dass es sich bei der Doppelhaushälfte um die Gebäude unserer Nachbarn handelt. Unser Haus liegt hinter diesem. Sie müssen es sich bitte so vorstellen: Vorne das Gartentor, dann auf der linken Seite das Doppelhaus der beiden älteren Ehepaare dann ein kleiner den Ehepaar gehörender Garten(eigentlich gehört dieser uns, aber vor Jahren wurde das leider nicht notariell beglaubigt,leider) und da dahinter ist unser kleines Haus. Wir sind, wenn wann so will von vier Seiten (Hinter uns ein Supermarkt, links neben uns eine Wirtschaft und deren Parkplätze, rechts von uns ein sehr nettes junges Paar und eben vor uns das besagte Doppelhaus) eingeschlossen. Es sind also 2 unabhängige Grundstücke die durch einen Wasserzulauf und die abgehenden Abwasserrohre leider verbunden sind. Wir haben ein notariell beglaubigtes Wegerecht. Unsere Rohre wurden vor einigen Jahren gegen neue Kunststoffrohre ersetzt. Unsere Nachbarn haben dies versäumt. Auf der Mitte des Gehweges befindet sich ein Gully, das sind etwa 15/16 Meter. Bis dahin haben wir erneuert. Das Reststück von diesem Gully bis zum Hauptrohr, also das unserer Nachbarn wurde nicht ersetzt, sei unnötig. Und um dieses Reststück geht es . Das sind etwa 10-12 Meter. Wir haben damals also ein Stück weiter ersetzt, wie eigentlich unserer Anteil gewesen wäre. Dies haben wir in Eigenarbeit gemacht und es wurde im Rahmen der Kanalsäuberung als top und sicher bewertet. Das Stück nach dem Gully bis zum Hauptrohr wurde eben durch die Wurzelsprengungen stark beschädigt. Den Gehweg aufreissen, neue Rohre legen und die Steine wieder an Ort und Stelle verlegen ginge nicht, weil die Statik des Doppelhauses angeblich nicht mitmachen würde. Unser Nachbar hat nun mit einer nicht ortsansässigen Firma, die er kannte einen Vertrag ausgehandelt. Ohne irgendein Angebot eines oder mehrerer Anbieter aus der Umgebung einzuholen. Das einzige was zwischen uns und dem Nachbarn ausgemacht wurde, war gemacht werden muß es und mal schauen, werŽs machen kann. Wir haben nichts unterschrieben, auch nicht durch Handschlag. Unser Nachbar hat also auf eigene Faust diese Firma angeheuert und dann eine Rechnung von 3900€, neben der Kanalsäuberung von 161€, vorgelegt. Auf dieser war handschriftlich vermerkt, das 3900€ bar erhalten worden seien. Auch hier haben wir nichts unterschrieben.
Daher nochmal meine Frage: Müßen wir tatsächlich 1/3 der Summe(1354€) aufbringen, obwohl wir mit dem Rohrabschnitt nichts zutun haben, obwohl wir keine Angebote eingesehen haben(gab ja keine)? Ein Bekannter hat das Schreiben der Firma und den vom Nachbarn ausgearbeiteten Rartenzahlungsplan als inkorrekt und Wucher bezeichnet. Welche Versicherung wäre dafür zuständig? Hausrat oder Wohngebäude? Würde diese so etwas übernehemen? Wie sieht es mit unserer Kellerware aus? Im Keller hatten wir ein paar Sachen stehen, die durch austretendes Rohrleitungswasser völlig kaputt sind. Zudem gibt es an zwei Kellerwänden dadurch Wasserschäden. Der Rückstau von vorne hatte unsere Rohre überfordert. Wir haben nun den schönsten Streß, weil wir gesagt haben, das wir nicht zahlen, bis eine Versicherung bzw. Ihr Urteil(davon wissen die Nachbarn aber nichts) abgeklärt hat, ob wir tatsächlich zahlen müssen und falls ja, in welcher Höhe. Unser Nachbarn hat nun auch noch gedroht, dass, sollten wir nicht binnen 2 Wochen mit der Ratenzahlung anfangen, er uns den Kanal sperren wird. Ich hoffe, Sie können mit diesen Angaben etwas anfangen und warte gespannt auf Ihre Antwort. Wie Sie sicher verstehen sind mein Mann und ich wegen dieser Sache sehr beunruhigt und in Sorge. Danke für Ihre Antwort. Ich verbleibe

Mit freundlichen GrĂĽĂźen

Kerstin(Kira) Heinel



In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.