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Wurzeleinwuchs im Anschlusskanal - wer zahlt?
geschrieben von: PR (IP-Adresse bekannt)
Datum: 12. April 2006 20:07

Sehr geehrter Herr Jansen,

bei der Kamerabefahrung der Stz - Anschlusskanäle DN 150 RW/SW (Bj. 1975) eines Anwohners vom Hauptkanal aus wird nach ca. 2,50 m massiver Wurzeleinwuchs (100%) festgestellt. Die Inspektion wird abgebrochen. Eine Befahrung von der Gegenseite wird wegen fehlendem Revisionsschacht nicht durchgeführt. Der schadenverursachende Baum stand auf dem Nachbargrundstück, ist aber mittlerweile entfernt.

Die verwurzelten Anschlusskanäle werden in offener Bauweise auf einer Länge von ca. 5 m ausgetauscht und ein Revisionsschacht wird gesetzt. Die Kosten der Erneuerung des öffentlichen und privaten Teils der Leitungen sollen jetzt vom Nachbarn getragen werden.

Muss er die Auswechslung der Leitungen voll bezahlen oder gehe ich recht in der Annahme, dass eine Möglichkeit der Kostenminderung für den Baumbesitzer besteht?

Minderung des Schadensersatzanspruchs durch Wertverbesserung?
Darf der Restwert des alten Kanals angesetzt werden?
Mitverschulden des Geschädigten?

Vielen Dank!


Mit freundlichem Gruß

PR



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